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Wie sehen die Häuser und Wohnungen der Zukunft aus? Digitalisierung und Wohntrends 2035

Wie sehen die Haeuser und Wohnungen der Zukunft aus? Digitalisierung und Wohntrends 2035

Die Digitalisierung ist in aller Munde und revolutioniert auch das Wohnen. Wohnwünsche werden vielfältiger, individueller und können damit auch anspruchsvoller werden. Durch diese Entwicklung verändern sich die Rahmenbedingungen für die Wohnungswirtschaft. Um diese Veränderung zu erkennen, haben die wissenschaftlichen Institute InWIS und Analyse & Konzepte im Auftrag der GdW nach fünf Jahren erneut die Studie „Wohntrends 2035“ durchgeführt, um sich abzeichnende Rahmenbedingungen neu zu bewerten. Dabei zeichnen sich drei Trends ab, die wir euch hier vorstellen möchten, um aufzuzeigen, auf welche Themen ihr euch in Zukunft beim Wohnungsbau einstellen könnt.

#1 Wohntrends 2035 Digitalisierung verändert Wohnen: Digitales Wohnen

Der Ausbau der Breitband Infrastruktur und die Internetnutzung sind in Zukunft Grundlage für die ökonomische und räumliche Entwicklung. Als nächster Meilenstein wird der Mobilfunkstandard 5G eingeführt. Damit wird drahtloser Datenaustausch in Echtzeit möglich. Das beschränkt sich nicht nur auf Smartphone und Tablet, sondern ermöglicht es, die grundlegende Infrastruktur für das „Internet of Things“ zu schaffen. Davon profitieren vor allem kommunikative, häusliche und anspruchsvolle Haushalte, da diese besonders offen für neue Leistungen sind. Unter diesen digitalen Leistungen könnt ihr euch z. B Sensorik und Gerätesteuerung im Bereich Smart Living vorstellen. Auch Logistik wird durch automatische Bestellungen einfacher. Augmented Reality macht Smart Shopping für euch möglich und E-Health-Anwendungen wie Tele-Diagnostik und Pflegeroboter machen euer Wohnen ebenfalls angenehmer. Doch was bedeutet das nun für die Wohnungswirtschaft? Auch Mitbewerber aus anderen Branchen, wie z. B. der smarte Kühlschrank, ziehen im Haus ein und können ebenfalls Infos über den Kunden gewinnen. Die Herausforderung liegt darin, die richtigen Geschäftsmodelle zu finden und nach möglichen strategischen Kooperationspartnern zu suchen. Wenn diese Hürde bewältigt wird, dann hat digitales Wohnen ein vielversprechendes Potenzial.

#2 Wohntrends 2035 Digitalisierung verändert Wohnen: Smartes Leben im Quartier

Die Anforderungen an moderne Großstädte wachsen. Ob ihm Bereich der Mobilität oder der Energieversorgung, überall liegen Herausforderungen. Mithilfe der digitalen Informations- und Kommunikationstechnologien können jedoch kreative Lösungen gefunden werden, um diese zu meistern. Als Wohnungsunternehmen kann man hier Vorreiter sein, um smarte Quartiere in Städten voranzutreiben. Das kann geschehen, indem z. B. ein Local Business organisiert wird. Sharing Economy spielt dabei auch eine wichtige Rolle. Faire digitale Strukturen zugunsten der Bewohner sind ebenfalls wichtig. Somit werden dort alle Technologien miteinander vernetzt. Entscheidend ist auch, dass die smarten Quartiere energieeffizient und umweltfreundlich sind. Die KfW Energieeffizienzhäuser sind daher ideal für solche Quartiere. Wenn ihr ein solches Haus bauen wollt, dann unterstützt euch ean50 mit seiner KfW Baubegleitung. Smarte Quartiere sind also positiv für Bewohner, die Umwelt und die angesiedelten Unternehmen. Damit kann auch ein lokales Innovations-Ökosystem gestärkt werden, wenn die Stadt Innovationen unterstützt und davon auch profitiert.

#3 Wohntrends 2035 Digitalisierung verändert Wohnen: Neue Wohnformen

Die zunehmende Anzahl und Verkleinerung von Haushalten, sowie der Sog der Ballungszentren sorgen für steigende Nachfrage nach Wohnungen. Gerade in den attraktiven Metropolen wie Berlin oder Hamburg steigt das Angebot an Tiny Houses, Mikrowohnungen und Service Apartments. Diese Wohnformen sind besonders gut für ein Wohnen auf Zeit geeignet, wodurch unter anderem junge, kommunikative Haushalte oder Pendler auf der Suche nach einer Zweitwohnung angesprochen werden. Auf diese Weise können kreative Lösungen für die Wohnungsnot in Großstädten gefunden werden. Flexible Wohnformen werden also immer relevanter, ebenso wie der Wunsch nach gemeinschaftlichem Wohnen und nach Mitgestaltung. Für ein Wohnungsunternehmen heißt das nun, Rahmenbedingungen zwischen Miete und Eigentum zu schaffen, die genau das ermöglichen. So bietet Co-Housing z. B. eine Möglichkeit, die Hausarbeit unter mehreren Personen aufzuteilen. Diese Gemeinschaft bietet bei der Betreuung von Kindern und Unterstützung von älteren Menschen viele Vorteile: Wenn jeder seine Stärken einbringt und sich auf Hilfe verlassen kann, entstehen Synergien und gelebte Nachbarschaftshilfe.

Weitere nützliche Tipps und Informationen erhaltet ihr in unserem ean50 Ratgeber. Wenn euch der Artikel „Wie sehen die Häuser und Wohnungen der Zukunft aus? Digitalisierung und Wohntrends 2035“ gefallen hat, könnten euch auch folgende Artikel in unserem Energieblog interessieren: