3 Tipps für Baukindergeld – Zuschuss beim Bau des Eigenheims

Baukindergeld 2018

Ihr habt dieses Jahr ein Eigenheim für eure Familie gekauft oder plant es noch? Dann profitiert vom neu eingeführten Baukindergeld! Wir haben alle wichtigen Tipps zusammengefasst und erklären, wie ihr es beantragen könnt:

Die Nachfrage nach Immobilien war in den zurückliegenden Jahren so große wie noch nie. Viele junge Familien wüschen sich ein eigenes Haus oder eine Wohnung. Deshalb wurde im September 2018 das Baukindergeld eingeführt. Die Bundesregierung versucht, junge Familien, die sich den Traum von eigenen vier Wänden erfüllen wollen, zu fördern.

#1 Tipps für Baukindergeld: Wer bekommt Baukindergeld und wie hoch ist die Förderung?

Baukindergeld ist ein staatlicher Zuschuss für Familien und alleinerziehende Eltern, der nicht zurückgezahlt werden muss. Gefördert wird der Bau eines Hauses oder der Erwerb von Wohneigentum zur Selbstnutzung. Um den Zuschuss zu erhalten, muss der Kaufvertrag der Immobilie zwischen dem 01.01.2018 und dem 31.12.2020 unterschrieben sein. Falls ein Haus in Planung ist, muss in dieser Zeit die Baugenehmigung vorliegen. Der Antrag für Baukindergeld kann danach noch bis 2023 gestellt werden. Das Baukindergeld beträgt 1.200 Euro pro Kind/pro Jahr und wird über insgesamt 10 Jahre nach dem Bau oder Kauf des Eigenheims ausgezahlt. Die maximale Förderungssumme pro Kind liegt bei 12.000 Euro. Da das Geld jährlich ausgezahlt wird, eignet es sich am besten, um einen Kredit abzubezahlen.

#2 Tipps für Baukindergeld: Welche Voraussetzungen gibt es?

Baukindergeld erhaltet ihr nur für die erste Immobilie. Falls ihr euer Haus in diesem Jahr gekauft habt, könnt ihr das Baukindergeld noch rückwirkend einfordern. Der Antrag muss bis zum 31. Dezember 2018 abgegeben werden. Für geerbte Häuser, Schenkungen oder Nebenwohnsitze gibt es kein Baukindergeld. Die Grundvoraussetzung ist also, dass ihr Wohneigentum bauen oder kaufen möchtet. Zusätzlich müssen eure Kinder in eurem Haushalt wohnen, Kindergeld erhalten und unter 18 sein. Baukindergeld erhaltet ihr nur, wenn die Einkommensgrenze von 75.000 Euro Haushaltseinkommen puls 15.000 Euro pro Kind, nicht überschritten wird. Den Antrag auf Baukindergeld könnt ihr bis zu 3 Monate nach dem Einzug, über das Zuschussportal der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) beantragen. Dafür werden verschiedene Unterlagen wie Meldebescheinigung, Kauf- oder Bauunterlagen, Einkommensteuernachweis und Kindergeldbescheide notwendig. Neben dem Baukindergeld bietet die KfW auch andere Zuschüsse an. Zum Beispiel kann das Baukindergeld mit dem Förderprogramm zum energieeffizienten Bauen und Sanieren kombiniert werden.

#3 Tipps für Baukindergeld: Vor- und Nachteile der staatlichen Förderung

Baukindergeld ist für viele Familien eine sehr positive Sache. Die Vorteile liegen klar auf der Hand. Durch den Zuschuss haben junge Familien höhere Chancen, einen Baukredit bei der Bank zu bekommen. Zusätzlich kann dadurch die Wohneigentumsquote, die derzeit bei ungefähr 45 Prozent liegt, erhöht werden. Laut groben Schätzungen rechnet das Bundesministerium mit ca. 180.000 Anträgen pro Jahr. Gegner kritisieren aber, dass nur die Familien profitieren, die sich ohnehin ein Haus leisten können. Es werde also nur die obere Mittelschicht gefördert wird. Das grundsätzliche Problem von zu wenig Wohnraum und zu hohen Mietpreisen, wird dadurch nicht gelöst.

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